Aktueller Stand: Prüfantrag, Räume für die Schule, Treffen mit dem Kulturdezernenten

Am 13.03.2017 hat die Linke einen Prüfantrag eingereicht. Es sollte geprüft werden, ob die Feuerwache als soziokulturelles Zentrum in Frage kommt bzw. welche Kriterien dafür erfüllt werden müssen. Dieser Prüfantrag wurde mit den Stimmen von CDU und SPD abgelehnt.

Weiterhin ist es jetzt wohl sicher, dass das Gebäude nicht für die Agentur für Arbeit genutzt werden soll. Es war ein Integration Point im Gespräch, da durch die neu zugezogenen Europäer die derzeit in der Nähe gelegene Einrichtung des Arbeitsamtes überfüllt sei.

Umso wahrscheinlicher ist es, dass die benachbarte Gemeinschaftsgrundschule Friedensstraße  Räumlichkeiten in der Alten Feuerwache zur Verfügung gestellt bekommt. Zuvor hatte man die Idee Container auf dem Schulgelände aufzustellen um die gestiegene Schülerzahl zu unterrichten.

Vertreter unserer Initiative trafen sich vergangene Woche mit dem Kulturdezernenten Thomas Krützberg. Dieser ist momentan nicht für das Gebäude zuständig, betonte das es auch andere Ideen für jenes gibt, zeigte sich aber generell gewillt für ein Soziokulturelles Zentrum in Duisburg, aber eher in der Bezeichnung: Haus der Kulturen oder Bürgertreff. Für uns geht es gerade aber nicht um einen Namen, sondern um die Strukturen dahinter: Wer kann wie mitbestimmen und gestalten, wie sind die Hierarchien, wie kann man den Stadtteil erreichen, wie sieht eine mögliche Förderung der Stadt für einen freien Träger aus, wer ist die Zielgruppe des angebotenen Programm und kann sich dies leisten?

Ein Soziokulturelles Zentrum ist schon seit vielen Jahren immer wieder im Gespräch, bisher ist es aber auch an einem konkreten Gebäude gescheitert. Wir wollen uns daher weiter auf die Alte Feuerwache konzentrieren, weil wir auch finden: Schule und Nachbarschaftszentrum schließt sich nicht aus. Die Schule braucht wahrscheinlich nicht alle Räume und diese auch nur bis 16 Uhr und Montag bis Freitags. Nachmittag, Abends und am Wochenende wäre das Gebäude dann ungenutzt. Des Weiteren sollen Angebote des Hauses sich unter anderem auch an Kinder richten, es würde sich also wunderbar ergänzen.

Wir versuchen weiter informiert über die neuesten Ergebnisse zu bleiben und hoffen auf weitere Gespräche mit den Beteiligten in der Planung. Wir setzen weiterhin auf einen kommunikativen Prozess.

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