Protokoll Runder Tisch Hochfeld

10.05.2017 in der Alte Feurwache

Die Begrüßung nahm Fr. Andrea Demming-Rosenberg vor, außerdem erwähnte sie, das letzte Treffen hätte im November letzten Jahres stattgefunden.

Als erste Einleitung sprach Hr. Carsten Tum Beigeordneter der Stadt Duisburg für Stadtentwicklung. Er erläuterte die derzeitige Situation in der „Alte Feuerwache Hochfeld“:
Die Durchführung des letzten Konzeptes der GmbH in der Feuerwache wurde nicht vom Land akzeptiert, Gelder musste zurückgezahlt werden.
Die Stadt ist per Gerichtsbeschluss aufgefordert worden die Fördergelder, in Höhe von 2,1 Millionen €, an das Land NRW zurück zu erstatten.
Das ist zwischenzeitlich wohl passiert und die Stadt hat nun eine freie Entscheidungsgewalt,
was die alte Feuerwache angeht.
Sie wollte das Gebäude zwar anfangs verkaufen, hatte dieses dann aber nach einer gewissen Zeit wieder verworfen und wollte die „Alte Feuerwache Hochfeld“ für den Stadtteil erhalten.
Daher ist jetzt angedacht, in der ersten und zweiten Etage, eine schulische Arbeit einfließen zu lassen, um die direkte Nachbarschule GGS Friedenstr. zu entlasten.
Hr. Tum, und die EG DU werden eine verwaltungstechnische Person/Institution benennen, die sich um die Gesamtverwaltung kümmern wird, in Zusammenarbeit mit der GEBAG.
Außerdem wird jemand gesucht der/die sich um die gesamte technische Ausrüstung und unnd Instandhaltung der Räumlichkeiten kümmern soll.
Als nächster sprach Hr. Krützberg Beigeordneter der Stadt Duisburg für Familie, Bildung und Kultur.

Auch er machte klar das es in den beiden oberen Etagen eine Schule geben wird. Er sagte die dafür vorgesehen Umbaumaßnahmen würden ca. 288.000 € kosten und die Maßnahmen sollen bis zum Sommer 2017, in die Wege geleitet werden.
Des weiteren sprach der Hr. Krützberg davon dass die Stadt ja die Verpflichtung hat alle Kinder schulisch unterrichten zu lassen.
Laut Hr. Krützberg sieht er keine soziokulturelle Arbeit in den Räumlichkeiten der „Alte Feuerwache Hochfeld“. Sagte jedoch auch dass das Erdgeschoss weiterhin für Veranstaltungen angemietet werden kann.
Es besteht ein hoher Aufnahmedruck für die GGS Friedenstr., der soll abgefedert werden, durch die Räume in der FW. Das soll den Druck minimieren. In der FW sollen vorwiegend Differenzierungsräume entstehen.

Aufgrund der Neuzuwanderungen von Kindern im KiGa-Alter, als auch Kindern im Schulalter, sieht man sich gezwungen die Alte Feuerwache als Schule umzufunktionieren.

Die Tendenz der Zuwanderung ist derzeit aber wieder am fallen, daher ist die Lösung mit der Entlastung der GGS Friedenstraße, als solches nur temporär.
Die Stadt will das Angebot „Gute Schule“ in Hochfeld durchführen. Dieses stellt ein Sanierungsplan für Schulen in NRW dar. Für mehr Informationen gerne diesen Link nutzen: https://www.duisburg.de/news/102010100000531231.php
In der anschließenden Diskussion wurden Fragen beantwortet und weitere Aussagen getroffen. Hier will ich nur die prägnantesten nennen.
Fr. Demming-Rosenberg machte das Versprechen das die derzeitigen Mieter, in den beiden oberen Stockwerken, neue Räume zur Verfügung gestellt bekommen sollen. Derzeit sind noch 4 Mieterparteien in der „Alte Feuerwache Hochfeld“
Die Frage ob es auch eine kostenlose Nutzung der untersten Etage geben kann, wurde wie folgt von Herrn Tum beantwortet:„An diesem Punkt sind wir mit unserer Planung noch nicht angelangt, jedoch sollen die Preise wie sie bisher Bestand hatten auch bleiben“.

Hr. Albrecht stellte die Frage ob es für ein soziokulturelles Zentrum eine Räumliche Alternative geben wird.Antwort Hr. Tum:„Nein derzeit habe ich keine Alternative mitgebracht, ich bin jedoch bereit mich mit Ihnen zusammen zu setzen“

Es wurde jedoch auch erwähnt das man ja die Möglichkeit in Betracht ziehen könnte für ein halbes Jahr in der Altstadt eine Räumlichkeit zu mieten wobei da die Anmietung, für den Zeitraum, kostenfrei wäre. Dieses Thema wurde auch schon in Betracht gezogen, doch innerhalb kürzester Zeit wieder verworfen. Eine Erklärung dazu kann unter anderem sein, dass man ja nur für ein halbes Jahr da drin wäre, für die Zeit sich ein solches Zentrum nicht etablieren lässt und man dann am selben Punkt wäre wie vor der Anmietung solcher Räumlichkeiten. Ein weiterer Kritikpunkt ist auch gewesen das die Institution die diese Angebote verwaltet, eher an eine dortige längerfristige Unternehmungsgründung beziehungsweise einer andauernden Anmietung interessiert ist.

Hierzu ein Artikel aus der WAZ

https://www.waz.de/staedte/duisburg/gruender-sollen-altstadt-beleben-id210520741.html

Die Rektorin der Schule Friedenstr. erläuterte noch einmal die Gründe für einen Ausbau der Feuerwache zu Schulklassen und bedankte sich bei den zuständigen Personen für die Möglichkeiten. Uns musste man jedoch nicht davon überzeugen wie sinnvoll eine solche Nutzung ist. Da waren wir uns als Initiative einig drüber dass es da kein gegen reden gab.

Als ich den Herrn Tum auf seine Aussage ansprach, das er uns als Initiative helfen würde Räumlichkeiten zu finden, wie realistisch es ist einen kurzfristigen Termin mit ihm zu bekommen, sagte er mir wir sollten ihm eine Mail schreiben. Er würde dann darauf Antworten, oder eine/r seiner Mitarbeiter*innen.

Noch gibt es keinen Beschluss des Rates für die Nutzung der Feuerwache als Schulerweiterung

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